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Das Feuerwehrhaus
Heute heißt es Feuerwehrgerätehaus und im Volksmund das Spritzenhäuschen. Im Laufe der Zeit
hat sich auch das Erscheinungsbild der Feuerwehrhäuser erheblich verändert. So boten sie
damals noch keinem Feuerwehrfahrzeug mit heutiger Dimension Platz. Auch ein Lehr- und
Aufenthaltsraum samt WC suchte man vergeblich. Es war, wie der Name sagt, das Häuschen
für den Spritzenwagen. Nicht mehr und nicht weniger. Das wohl erste Feuerwehrhaus in Bürvenich war zur Gründerzeit 1901 ein Geräteschuppen, der sich im Innenhof der Familie Heinrich Zander (St e p h a n u s s t r aße 1 0 7 ) befand. Der Unterstellplatz diente den Feuerwehrkameraden bis 1920..
In Bürvenich ist außer dem heute genutzten Haus noch ein Feuerwehrhaus aus früheren Jahren zu sehen. Es befindet sich an der Stephanusstraße Nr.55 in Höhe der Pastorat und Kirche. Es wurde 1920 von der katholischen Kirchengemeinde Bürvenich angepachtet und diente der
Freiwilligen Feuerwehr bis zur kommunalen Neugliederung 1972 und noch darüber hinaus bis 1974 als Feuerwehrhaus.
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Als 1961 unsere Feuerwehr aufgrund ihrer Mitwirkung in der
15. LS -
Feuerwehrbereitschaft des
zivilen Bevölkerungsschutzes
( Z B ) ein neues
Tanklöschfahrzeug ( TLF 8
Unimog ) bekam, und dieses
nun nicht mehr in das
kirchliche Gerätehaus passte,
wurde es bis 1972 in der sich
direkt an der Stephanusstraße
befindlichen Garage des
Landwirtes und Oberfeuerwehrmannes Jakob Cremer privat untergestellt. |
Garage vom OBM Jakob Cremer
Mit dem Bau unseres heutigen
Feuerwehrgerätehaus wurde
1973 begonnen; 1974 erfolgte
Fertigstellung und Einzug.
Mi t einem Großtei l an
Eigenleistung wurde dann
auch 1987 - 1989 die Fahrzeughalle und der
Umkleideraum erweitert. |

Gerätehaus seit 1974
Einwohner von Bürvenich und
Eppenich werden an dieser
Stelle vielleicht die Erwähnung
eines
dritten Hauses
vermissen. Das
Spritzenhäuschen an der
Stephanusstraße, neben
Hausnummer 104, im
Mitteldorf, hatte jedoch nie als
Feuerwehrhaus gedient. Es
war viel mehr eine Art
Dorfgefängnis in das abends
herumstreunende
Schwerenöter gesperrt
wurden, um am nächsten
Morgen, ohne der Bevölkerung
geschadet zu haben, in die
Freiheit entlassen zu werden. |

Im Volksmund aber wurde auch diese karge Behausung, bestückt mit ein paar Pritschen, Spritzenhäuschen genannt.
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Atemschutzgeräte |
Die Reaktion „Ich werde müde, hier ist Sauerstoffmangel“
bleibt aus.
Atemgifte sind in der Luft
befindliche Fremdkörper, die
durch die Atemwege in den
Körper gelangen. Sie können
vorkommen als Gase, Nebel,
Dämpfe oder Stäube, die den
menschlichen Organismus
schädigen.
Um Feuerwehrleuten die
Auf rechterhal tung ihrer
Atmung in gesundheits- schädigender
Umgebungsluft zu
ermöglichen, gibtes
Atemschutzgeräte.
Auf dem Fahrzeug der
Löschgruppe Bürvenich sind
vier Atemschutzgeräte
verlastet. Es sind
umluftunabhängige
Behältergeräte
(Preßluftatmer). Sie sind so
konstruiert und gebaut, das sie
dem Benutzer eine dem
Bedarfentsprechende
Atmung aus einer Druckluftflasche über einen
Druckminderer und einen
Lungenautomaten (atemgesteuerte
Dosiereinrichtung),
die mit einer Vollmaske verbunden ist, ermöglicht. Der Bedarf an Atemluft richtet sich nach der Belastung eines 'Menschen. In der Ruhe benötigt man 8-10 Liter, bei mäßiger Arbeit 15-30 Liter und bei starker Anstrengung etwa 40-80 Liter
pro Minute.
Atemschutzgeräte dürfen
jedoch nur Feuerwehrleute
tragen, die einen
entsprechenden Lehrgang
erfolgreich besucht haben.
Doch auch nach dieser
Prüfung werden noch weitere
Anforderungen zum eigenen
Schutz und zum Schutz
anderer an den Atemschutzgeräteträger
(AGT) gestellt.
Anforderungen an den AGT:
- Mindestalter 18 Jahre
- nach Möglichkeit nicht über
50 Jahren
- Tauglichkeitsuntersuchung
nach G26 vom Amtsarzt
( Wiederholung alle 3 Jahre
)
- Feuerwehrgrundausbildung,
Ausbildung zum AGT
- Wiederholungsübungen
(min 1x im Jahr)
- körperliche
Leistungsfähigkeit
- kein Bart im Bereich des
Dichtrahmens der Maske
- Disziplin, Zuverlässigkeit,
Zusammenarbeit
- kein Einsatz bei Krankheit,
Alkohol - bzw.
Medikamenteneinfluß oder sonstige Einschränkungen der Leistungsfähigkeit.
Weiterhin gibt es aber auch viele Eisatzgrundsätze für den Atemschutzgeräteträger.
Zum Beispiel muß er vor dem Einsatz sein Gerät überprüfen, es darf nur
Truppweise vorgegangen
werden, also niemals alleine.
Es muß ein Rettungstrupp
bereitstehen, eine Sicherung
durch eine Feuerwehrleine
oder einen Schlauch muß
gegeben sein, und so weiter.
Diese Verhaltensregeln und
das Wissen der Einzelnen
muß ständig geübt und vertieft
werden, um ein richtiges
Verhalten im Ernstfall zu
ermöglichen.
Die bei den Lehrgängen,
Untersuchungen,
Wiederholungsübungen und
sonstigen Übungen vom
Einzelnen Feuerwehrmann
aufgebrachte Zeit kommt der
Allgemeinheit im Notfall zu
gute.
Zur Zeit gehören der
Löschgruppe Bürvenich 15
Atemschutzgeräteträger an.
Heinz Josef Berg
Rene Birkenbusch
Richard Cremer
Ludwig Foemer
Daniel Gaul
Dirk Klein
Dominik Kratz
Ralf Kratz
Sascha Pritz
Robert Pütz
Mathias Scheuffgen
Stefan Scheuffgen
Karl-Josef Schumacher
Helmu t
Strick
Kurt
Stüsser
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Übung: Menschenrettung unter Atemschutz
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Gerätschaften und Fahrzeuge
der Feuerwehr Bürvenich von
vor 1901 bis 2001 |
Vor 1901 .  |
Handspritzpumpe
1901 bis 1915
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1908 bis 1921
Unterflurhydranten
in Verbindung
mit Schlauchmaterial,
Strahlrohren und Hakenleitern,
transportiert auf einem
landwirtschaftlichen Karren. |
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1921 bis 1961

Schlauch- und Leiterwagen |
1948 bis 1961 Tragkraftspritzenanhänger
1961 bis 1972 ( TLF 8) Tanklöschfahrzeug

1971 bis 1975 (TSA) Tragkraftspritzenanhänger
1975 bis 1984 (TSF) Tragkraftspitzenfahrzeug

Seit 1984 (LF 8) Löschfahrzeug

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