Bürvenich/Eppenich
 
 

 

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©2008 by Tanja Strick

 

Rundgang durch Bürvenich
Buervenich
Bei der Führung am 17.05.2008 wurden ein Teil
der Sehnswürdigkeiten von Bürvenich vorgestellt.

 

weiteres zum OrtDer Ort Bürvenich wird schon 893 in der Abtei Prüm (Prümer Urbar) erwähnt. Durch das Dorf geht die Hauptrömerstraße Köln-Zülpich-Reims. Der Bergbach, der mittler-weile ganz verrohrt wurde, führt durch das gesamte Dorf. Das Foto zeigt den Bach im Oberdorf, als er noch offen war.

 

 

Die Stephanusschule wurde 1965 von der damals noch selbständigen Gemeinde Bürvenich gebaut und als Volksschule mit 8 Klassen genutzt. 1972, mit der Neu-gliederung der Orte, wurde sie von der Stadt Zülpich übernommen und ist seitdem Förderschule für die gesamte Groß-gemeinde.




weiteres über die WildenburgDie Wildenburg ist wahrscheinlich das alte Amtsgebäude des Landgerichtes Bürvenich Der prächtige Bau aus dem Anfang des 17. Jahrhunderts stand im Eigentum der Abtei Prüm und kam im 19. Jahrh. an die Familien Piedmont, Koerfgen und Trimborn. Die Wildenburg ist heute im Besitz der Familie Hansen. Der Seitenbau trägt die Jahreszahl 1655, ist aber meist aus dem 18. Jahrh. Am Westflügel des Wirtschaftsgebäudes (17.-18. Jahrh.) ist eine malerische offene Holzgalerie.

Bürvenich besitzt auch einige sehr schöne alte Fachwerkhäuser. Ein typischer Baustil ist das Erdgeschoß aus heimischem Bruchstein, darüber das Obergeschoß in Fachwerk. Das Foto zeigt das ehemalige landwirtschaftliche Anwesen der Familie Zander, welches heute noch von
Frau Martha Zander bewohnt und liebevoll gepflegt wird. Die Innenhofanlage ist äußerst sehens- und bewundernswert.

 

Früher war in Bürvenich die Mälzerei der Brauerei Cramer aus Wollersheim. Dort wurde die Braugerste zum Keimen gebracht, um anschließend den Keim vom Korn zu trennen. Der Turm auf dem Foto war der eigentliche Heiz- und Trockenofen, der heute umgebaut als Wohnung genutzt wird. Als Rest der Mälzerei ist er ein Wahrzeichen von Bürvenich.

 

Hier erfahren Sie mehr über den KindergartenZur Einrichtung eines kath. Kindergartens gab Frau Witwe Pütz durch Überlassung einiger Zimmer ihres Hauses den ersten Anlass. Die ganze Pfarre beteiligte sich durch freiwillig übernommene Arbeiten und Spenden an dem notwendigen Erwei-terungsbau. Am 13. September 1931 erhielt der Kindergarten die kirchliche Weihe und wurde von Ordensschwestern des Kreis-kinderheimes Düren betreut.

 

weiteres zum SchnitzaltarDie Bürvenicher Kirche St. Stephani Auffindung ist eine ehemalige Klosterkirche des Zisterzienserinnen-Ordens mit wert-vollen Einrichtungen. Zu erwähnen ist das historisch und künstlerische Sakraments-häuschen von 1463 sowie die original erhaltene Sonrek-Orgel aus dem Jahre 1867. Auf dem Foto ist ein sehr schöner Antwerpener Schnitzaltar mit gemalten Flügeln vom Anfang des 16. Jahrhunderts zu sehen.

Hier erfahren Sie mehr über den FelsenkellerDer Felsenkeller mit ca. 15 m hoher Felsendecke diente früher als Eiskeller der Brauerei. Im Winter wurde dort Eis gebunkert, welches dann im Sommer zum Kühlen von Bier genutzt wurde. In den letzten Wochen des 2. Weltkrieges waren hier ca. 1500 Menschen zum Schutz vor Bombenangriffen untergebracht. Heute dient er dem Haus Lebenshilfe als Wasserreservoir.

 

Mit dem 1. April 1925 ging durch Stiftung das Besitztum des Herrn Ferdinand Nagelschmidt, bestehend aus einer Villa, Gärtnereiwohnung mit Stall und Remise, einer 12 Morgen großen Parkanlage und 80 Morgen Ackerland in den Besitz des Kreises Düren über. Mit der Übernahme der Stiftung hat sich der Kreis Düren verpflichtet, den Haus- und Grundbesitz dauernd zum Zwecke eines Erholungsheimes für Kinder zu nutzen. Später hat das Haus Lebenshilfe diese Einrichtung erworben, wo körperlich und geistig behinderte Menschen betreut werden.

Bilder von diesem Tag :

weitere Bilder Bilder von Norbert Schmitz


Hier zu den Bildern Bilder von Matthias Gaul

Bericht: Johannes Gaul